Number 92
Wie süß die Stund
Wie süß die Stund
1. Wie süß die Stund, da frei von Sorgdie Seele in sich geht,wenn vor dem Herrn im Kämmerleinich kniee im Gebet.
Mög mein Herz stets willig seinzum Gebet für sich allein,wenn der Herr durch seinen Geistmir den Weg zum Himmel weist.
2. Den schmalen, doch geraden Weg,von Himmelsluft umweht,wo Engel singen Gott zum Preis,den find ich im Gebet.
Mög mein Herz stets willig seinzum Gebet für sich allein,wenn der Herr durch seinen Geistmir den Weg zum Himmel weist.
3. Im Lebenskampf, in schwerer Zeit,kein Stern am Himmel steht,dann tröstet sich die Seele mein:Gott hört doch mein Gebet.
Mög mein Herz stets willig seinzum Gebet für sich allein,wenn der Herr durch seinen Geistmir den Weg zum Himmel weist.
4. Wenn dornig auch mein Lebenspfad,mein Fuß oft irregeht,vom Herrn mir dann die Hilfe nahtals Antwort aufs Gebet.
Mög mein Herz stets willig seinzum Gebet für sich allein,wenn der Herr durch seinen Geistmir den Weg zum Himmel weist.
Text und Musik: Hans Henry Petersen (1835–1909)